Gartentipps im Herbst

Himbeeren u. Brombeeren:

  • diesjährige gute Ruten hochbinden
  • altes u. schwaches Holz wegschneiden
  • bei Herbsthimbeeren nach der Ernte bodeneben alles abschneiden.

Raupenleimringe:

  • Ab den ersten Frostnächten wandert das Weibchen der Frostspannerraupe am Stamm der Obstbäume hoch, um in Kronennähe an der Rinde ihre Eier abzulegen, deshalb jetzt rechtzeitig Leimringe als Barriere anbringen.
  • Jetzt Beerenobst jeder Art pflanzen für die Vitaminversorgung aus eigenem Garten im nächsten Jahr.
  • Ende Oktober beste Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen und Obstbäume

Schneckenplage – Eine Herausforderung für jeden Gartenliebhaber

Kommt in den ersten warmen Wochen im April/Mai noch Regen dazu, taucht die Schneckenplage in den Blumenbeeten, Rasenflächen und im Gemüsegarten auf. Wichtig ist diese erste Invasion mit gezielter Bekämpfung zu dezimieren, damit sich die Population nicht so schnell hochschaukelt. Gerade beim frischen Austrieb unserer Stauden, können sie großen Schaden bis hin zum Totalausfall anrichten.

Neben der mechanischen Bekämpfung wie Absammeln, Zerschneiden oder Schneckenzäune stehen uns zwei hochwirksame Schneckenkorn-Mittel zur Verfügung mit denen wir, frühzeitig eingesetzt, die Schneckenplage unter Kontrolle bringen. Entweder ein Mittel auf Metaldehyd Basis (z.B. Limex) mit Lockwirkung oder ein Mittel mit dem Wirkstoff EisenIIIphosphat (Ferramol). Beide sind wasserfest und ungiftig für Haustiere, Regenwürmer und Insekten.

Die von Schnecken heiß geliebten Pflanzen wie Rittersporn, Lupinen, Salbei, Kaukasusvergißmeinnicht, Funkien, Liatris, Dahlien und Tagetes sollten unbedingt frühzeitig mit Schneckenkorn geschützt werden.

Gärten die ständig Schneckenzuwanderung aus dem angrenzenden Natur- oder Agrarland haben sollten viellecht auf diese gefährdeten Arten verzichten und schneckenresistente Pflanzen wählen.

Nicht geliebt von Schnecken sind:

Gewächse mit Bitterstoffen (Kräuter, Farne), intensiv riechende (viele Kräuter und Zwiebelgewächse), scharfkantige (Gräser), mit Behaarung (Wollziest u.a.), mit Stacheln (Rosen, Himbeeren, Brombeeren u.a.), und Gewächse mit hartem Laub (Spindelstrauch, Efeu, Buchs, Kirschlorbeer, Rhododendren, Nadelgehölze u.a.).

Erfahrungsgemäß schneckenresistent sind folgende mehrjährige Blütenstauden:

Frauenmantel, Astilben, alle Storchschnabelarten, Christrose, Bergenien, Türk. Mohn, Teppichphlox, Sonnenröschen, Iberis, Stachelnüßchen, Geißbart, Waldsteinie, Immergrün, Schaublatt, Kugeldistel, Königskerze, Fingerkraut, Wollziest, gelber Sonnenhut, Lavendel, Maiglöckchen, Wolfsmilcharten, Flockenblumen, Taglilien, Eisenhut u.a.

Lassen Sie sich zur richtigen Pflanzenauswahl in unserem Verkaufsgarten beraten!

Gartentipps für’s Frühjahr

Preisgünstige Wurzelware von Obstbäurnen, Beerenobst und Rosen ist jetzt Mitte März bis Ende April möglich zu pflanzen. Wählen Sie aus unserem vielseitigen Angebot im Verkaufsgarten.

Vitamine aus dem eigenen Garten…

…können sie in vier bis zwölf Wochen ernten, wenn Sie jetzt im März/April pflanzen: Bärlauch, Kräuter, Beerenobst (Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Honigbeeren, Cranberry, Vitalbeeren, Jap. Weinbeere, Gojibeere) und Wildobst wie Apfelbeere, Kornelkirsche oder Felsenbirne. Diese und Vieles mehr finden Sie in unserem Verkaufsgarten.

Rosenpflege im Frühjahr:

  • Winterschutz entfernen bei bedecktem Himmel und über 5°C
  • Rückschnitt der Rosen sobald sich die Forsythien gelb färben.
  • Rückschnitthöhe: Beetrosen sowie Bodendecker- und Edelrosen auf ca. 20— 30 cm das heißt auf 4 – 6 Augen runterschneiden. Strauchrosen werden je nach Alter amc 60 bis 120 cm gekürzt. Dabei schwache und zu dicht stehende Triebe ganz rausnehmen und jedes Jahr ein Teil der alten Triebe auf ca. 30 cm zurücknehmen. Kletterrosen werden entgegen der häufigen Meinung auch geschnitten bzw. ausgelichtet. Man schneidet zunächst abgestorbene‚ schwache und zu dicht stehende Triebe raus. Dann kürzt man die Seitenverzweigungen der haupttriebe auf ca. 10 cm (2 —4 Augen) ein. Wenn die Rose ab Mai im Saft ist und die Triebe weich sind versucht man möglichst viele senkrechte Triebe bogig in die Waagrechte zu bringen und anzuheften um möglichst viele Verzweigungen aus den Trieben zu bekommen die dann zahlreich mit Blüten garniert sein werden.
  • Düngung: Im April brauchen die Rosen zum Wachstumsstart Nährstoffe. Ideal dafür sind Rosendünger, die besonders viel Kali enthalten, das für die Gesundheit und Widerstansfähigkeit der Pflanze sorgt. Dabei auf die Mengenangaben auf der Packung achten. Ein zweites Mal wird am Ende der ersten Blütezeit im Juli gedüngt. Achtung: Ab August nicht mehr düngen!

Gerne beraten wir Sie dazu in unserem Verkaufsgarten.

Planzzeit

Die richtige Pflanzzeit – entscheidend für den Erfolg im Garten.

Mit den ersten Nebeltagen im September beginnt die Herbstpflanzzeit. Gepflanzt werden können nun alle Gehölze, die in Töpfen und Containern stehen oder mit Erdballen angeboten werden, auch Beerenobst, Obstbäume sowie Rosen.

Immergrüne Gehölze wie Kirschlorbeer, Rhododendren, Nadelgehölze u.a. sind dankbar für eine Pflanzung im zeitigen Herbst, wenn der Boden noch warm ist und die Wurzeln noch einwachsen, um die Pflanze auch im Winter zu versorgen. Für Stauden, also mehrjährige, winterharte Gartenblumen, ist ebenso der Sept./Okt. die beste Pflanzzeit. Zudem ist es die ideale Zeit ein vorhandenes Staudenbeet im Garten umzuändern und zu ergänzen.

Ab Mitte Oktober bieten die Baumschulen zusätzlich zum Sortiment auch wurzelnackte Rosen, Obstbäume und Beerenobst an. Eine Pflanzform, früher fast ausschließlich üblich, die für die Wurzelentwicklung vorteilhaft und für den Kunden vor allem preisgünstiger ist. Erst Mitte bis Ende November, wenn die ersten Bodenfröste auftreten, geht die Pflanzzeit fürs Freiland zu Ende.

Im Frühjahr kann von Mitte März bis Juni wieder alles in Töpfen, Containern und mit Erdballen gepflanzt werden. Wurzelnackte Gehölze pflanzt man jetzt in der Zeit von Mitte März bis Mitte April.

Ist es nötig eingewachsene Gehölze in ihrem Garten umzusetzen, dann wartet man bis die Herbstfärbung des Laubes einsetzt oder besser noch auf die Zeit, in der die Gehölze im unbelaubten Zustand sind. Immergrüne werden in diesem Fall wieder besser im zeitigen Herbst bzw auch im zeitigen Frühjahr versetzt.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne.