Mit den ersten Nebeltagen im September beginnt die Herbstpflanzzeit. Gepflanzt werden können nun alle Gehölze, die in Töpfen und Containern stehen oder mit Erdballen angeboten werden, auch Beerenobst, Obstbäume sowie Rosen.

Immergrüne Gehölze wie Kirschlorbeer, Rhododendren, Nadelgehölze u.a. sind dankbar für eine Pflanzung im zeitigen Herbst, wenn der Boden noch warm ist und die Wurzeln noch einwachsen, um die Pflanze auch im Winter zu versorgen. Für Stauden, also mehrjährige, winterharte Gartenblumen, ist ebenso der Sept./Okt. die beste Pflanzzeit. Zudem ist es die ideale Zeit ein vorhandenes Staudenbeet im Garten umzuändern und zu ergänzen.

Ab Mitte Oktober bieten die Baumschulen zusätzlich zum Sortiment auch wurzelnackte Rosen, Obstbäume und Beerenobst an. Eine Pflanzform, früher fast ausschließlich üblich, die für die Wurzelentwicklung vorteilhaft und für den Kunden vor allem preisgünstiger ist. Erst Mitte bis Ende November, wenn die ersten Bodenfröste auftreten, geht die Pflanzzeit fürs Freiland zu Ende.

Im Frühjahr kann von Mitte März bis Juni wieder alles in Töpfen, Containern und mit Erdballen gepflanzt werden. Wurzelnackte Gehölze pflanzt man jetzt in der Zeit von Mitte März bis Mitte April.

Ist es nötig eingewachsene Gehölze in ihrem Garten umzusetzen, dann wartet man bis die Herbstfärbung des Laubes einsetzt oder besser noch auf die Zeit, in der die Gehölze im unbelaubten Zustand sind. Immergrüne werden in diesem Fall wieder besser im zeitigen Herbst bzw auch im zeitigen Frühjahr versetzt.

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